BR 75.4 10-11 DB Tenderlok Märklin 55793

MA55753

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Tenderlok 75.4 10-11, badische VIc DB Epoche III, Spur 1, Märklin 55753

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Das Vorbild

Die Tenderloks der Baureihe 75.4 wurde ab 1914 von den Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen und anfangs als Gattung Badische VIc geführt. Ziel war es eine universelle Personenzuglok, die sowohl auf Steigungsstrecken als auch im Flachland eingesetzt werden konnte. Daher griff man auf das die bewährte Achsfolge 1`C 1` der Gattung VIb zurück. Im Gegensatz zur Nassdampf Maschine VIb wurde die Vic als Heißdampf-Maschine entwickelt. Markant ist der vorne querliegende Knorr-Speisewasservorwärmer, mit dem die badische VIc ab der zweiten Bauserie ausgestattet wurde.

Zwischen 1914 und 1917 erfolgten sechs Lieferungen mit insgesamt 94 Maschinen. Nach dem ersten Weltkrieg gingen als Reparationsleistung 15 Lokomotiven der Baureihe nach Frankreich und 13 nach Belgien. Letztere gingen später an die Anonyme Luxemburgische Prinz-Heinrich-Eisenbahn- und Erzgrubengesellschaft.

1920 beschafften die Badischen Staatsbahnen nochmals 20 Lokomotiven, die später als 75 1101 – 751120 geführt wurden und die neu gegründete Deutsche Reichsbahn bestellte ebenfalls noch einmal 23 Maschinen.

In den 1920er Jahren waren die Maschinen teilweise auch bei den Berliner Stadt- und Ringbahnen eingesetzt und 38 Lokomotiven dieses Typs versahen ab 1935 ihren Dienst in Mecklenburg.

Nach 1945 waren noch 95 Loks vorhanden. 66 übernahm die Deutsche Bundesbahn und 29 Stück die Deutsche Reichsbahn. Letztere setzte die Maschinen bis 1970 ein. Bei der DB wurde bereits 1967 mit der 75 1118 die letzte Maschine dieser Gattung ausgemustert. Die Maschine ist aber betriebsfähig erhalten und wird von den Ulmer Eisenbahnfreunden eingesetzt.

Das Modell

Das Märklin Modell der BR 75,4 ist wieder eine komplette Neukonstruktion. Das Fahrwerk, der Aufbau der badischen Tenderlokmotive und der detailliert nachgebildete Kessel bestehen aus Zinkdruckguss. Auch die meisten Ansetzteile sind aus Metall gefertigt. Die Detaillierung lässt kaum Wünsche offen. Die Einrichtung des Führerstandes ist vorbildgerecht wiedergegeben, Zuschaltbare Führerhausbeleuchtung, Lok- und Heizerfigur sowie die beweglichen Führerhaustüren sind weitere Highlights dieses Spur 1 Modells. Auch die Domdeckel, die Wasserkastendeckel und die Rauchkammertür lassen sich öffnen.

Der mfx-Digital Decoder steuert nicht nur den Hochleistungsmotor sondern mit ihm lassen sich auch diverse andere Effekte schalten. So z. b. das radsynchrone Betriebsgeräusch, Fahrwerkbeleuchtung, das Flackern der Feuerbuchse , epochengerecht warmweißes Spitzenlicht , Pfeife und vieles mehr.

Der Rauchgenerator ist ebenfalls radsynchron gesteuert und sorgt für realistisch aussehen Dampfausstoß sowie Zylinderdampf.

Das Modell der 75,4 10-11 ist vorne mit einer Schraubenkupplung und hinten mit einer Systemkupplung versehen. Beide sind gegen den anderen typen austauschbar.

Mindestradius 1.020 mm, Länge über Puffer 39,7 cm

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